18. August 2025
CTO Benjamin Hermberg berichtet: So verändert KI die Softwareentwicklung bei Intersys
Bild von unseren neuen Mitarbeitenden, Benjamin Hermberg als CTO.
CTO Benjamin Hermberg gibt Einblick, wie KI-gestützte Programmier-Assistenten den Entwickleralltag verändern: weniger Routinearbeit, mehr Fokus auf Qualität und Effizienz. Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis.

Wie KI-gestützte Programmier-Assistenten die Softwareentwicklung bei Intersys verändern – Ein Erfahrungsbericht von CTO Benjamin Hermberg

 KI verändert die Softwareentwicklung
Künstliche Intelligenz (KI) ist heute ein zentraler Treiber der digitalen Transformation. Auch in der Softwareentwicklung gewinnt generative KI rasant an Bedeutung. Bei Intersys setzen wir seit über einem Jahr aktiv KI-gestützte Programmier-Assistenten wie Copilot, Codex und Claude ein. In diesem Beitrag teile ich, Benjamin Hermberg (CTO bei Intersys), unsere wichtigsten Learnings, Vorteile und Herausforderungen aus dem Alltag.

Der Start mit KI-Tools in der Softwareentwicklung
Vor rund einem Jahr haben wir bei Intersys die ersten KI-Assistenten in unsere Entwicklungsumgebungen integriert. Unsere Motivation: Mit Künstlicher Intelligenz die Effizienz steigern, die Qualität des Codes verbessern und Innovation vorantreiben. Anfangs war die Performance der Tools wie GitHub Copilot und ChatGPT gemischt. Sie unterstützten zwar durch automatische Code-Vervollständigung, Kommentierung und Unit-Test-Generierung, aber viele Vorschläge mussten wir kritisch hinterfragen und nachbessern.

Dennoch zeigte sich rasch: Die KI-Tools erleichtern den Entwickleralltag – von schnelleren Standardaufgaben bis zur Umsetzung neuer Ideen. Die Zeit für Prototyping verkürzte sich deutlich.

Stetige Weiterentwicklung: KI bleibt nicht stehen
Die Welt der KI-Tools ist extrem dynamisch. Deshalb testen wir laufend neue Lösungen wie Cursor, Windsurf, Codex und Claude. Unser Ziel: Immer die besten KI-basierten Assistenten für die individuellen Bedürfnisse unserer Entwicklerteams zu identifizieren. Der Fortschritt in nur einem Jahr ist enorm. KI-gestützte Programmier-Assistenten werden immer leistungsfähiger – und das merkt man im täglichen Coding-Prozess.

Praxisbeispiel: Chat-Assistent mit generativer KI effizient umsetzen
Ein konkretes Beispiel aus meinem Arbeitsalltag als CTO: Ich prüfe regelmässig, wie einfach sich mit generativer KI ein webbasierter Chat-Assistent mit Sprachsteuerung – also ein LLM-basiertes Frage-Antwort-System mit Web-Frontend – umsetzen lässt. Mit Claude von Anthropic gelingt das heute in unter drei Stunden. Am Ende entstehen über 5000 Zeilen funktionsfähiger Code. Noch vor kurzem hätte so ein Projekt Tage oder gar Wochen gebraucht. Für schnelles Prototyping, MVPs und Proof of Concepts ist das ein Quantensprung.

Natürlich gilt: Kein KI-Tool ersetzt den kritischen Blick und die Erfahrung eines Entwicklers. Jeder generierte Code muss sorgfältig geprüft und angepasst werden. Die generative KI ist ein Werkzeug – kein Allheilmittel. Aber für Effizienzsteigerung und Innovation ist sie unschlagbar.

Vorteile von KI-gestützten Programmier-Assistenten bei Intersys
Unsere wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Effizienzsteigerung: Schnellere Code-Erstellung und weniger Routinearbeit.
  • Innovationsschub: Mehr Raum für kreative Lösungsfindung und Experimente.
  • Bessere Qualität: Konsistentere Dokumentation, sauberer Code, automatisierte Tests.
  • Schnelles Prototyping: Prototypen und neue Features können in kürzester Zeit umgesetzt werden.
  • Skalierbarkeit: Teams profitieren unabhängig vom Erfahrungsstand von den KI-Funktionen.

Herausforderungen und Grenzen der KI-Tools
Trotz aller Vorteile gibt es auch Grenzen:

  • Qualität der Prompts: Die Ergebnisse hängen stark von der Klarheit und Präzision der Anweisungen ab.
  • Fachliche Tiefe: KI versteht nicht immer den gesamten Business-Kontext.
  • Review-Pflicht: Jeder Code muss sorgfältig kontrolliert werden, um Fehler oder Sicherheitsrisiken auszuschliessen.

Ausblick: KI bleibt ein Gamechanger in der Softwareentwicklung
KI-gestützte Programmier-Assistenten wie Copilot, Codex oder Claude sind aus der modernen Softwareentwicklung nicht mehr wegzudenken. Sie helfen uns bei Intersys, Innovation zu beschleunigen, effizienter zu arbeiten und die Qualität im Projektalltag zu sichern. Der Entwicklungsstand der KI-Tools verbessert sich rasant – und wir bleiben neugierig, testen weiter und teilen unsere Erfahrungen offen.

Du willst mehr erfahren oder dich zu KI in der Softwareentwicklung austauschen? Kontaktiere mich gerne direkt.

Benjamin Hermberg
Chief Technology Officer

benjamin.hermberg@intersys.ch