Ein möglichst reibungsloser Informationsfluss zwischen Infrastrukturbetreibern, Verkehrsunternehmen, privaten Anbietern von Mobilitätsdienstleistungen und den Verkehrsteilnehmenden trägt dazu bei, das Verkehrswachstum besser zu bewältigen.

 

Hier kommt unsere Verkehrsdatenplattform, kurz VDP, ins Spiel.

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Die Verkehrsdatenplattform im Betrieb

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Funktionsweise der Verkehrsdatenplattform, wie sie im Kanton Zürich im Einsatz ist.

GIS Kanton Zürich

GIS Kanton Zürich

Messstelle M1009 Zollikon Seestrasse

Detektoren M1009.1 : Normalspur Richtung Zürich und M1009.2 : Normalspur Richtung Meilen
Messstelle

So funktioniert die Verkehrsdatenplattform.

 

Die Verkehrsdatenplattform ist ein Online-System, das die Fahrzeugbewegungen (Einzelfahrzeugdaten des motorisierten Individualverkehrs – MIV) sowohl in Form von Einzelfahrzeugdaten in Echtzeit als auch in historisierter und aggregierter Form darstellt.

 

Die Plattform nimmt Verkehrsdaten von folgenden Typen von Messstellen entgegen:

  • Detektoren von Lichtsignalanlagen
  • Messstellen Kantonsstrassen
  • Messstellen Nationalstrassen

 

Bei den Messstellen handelt es sich um verschiedene Modelle von unterschiedlichen Herstellern.

Über die Open Transport Data Plattform (OTD) des ASTRA werden bereits verdichtete Verkehrsdaten der Nationalstrassen bezogen, damit die Qualität der Aussagen der Verkehrslage auf dem Kantonsgebiet qualitativ verbessert werden kann. Die VDP selbst liefert auch aggregierte Verkehrsdaten der Kantonsstrassen an die OTD des ASTRA.

 

Die VDP ist auf drei mögliche Zielszenarien ausgerichtet.

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Szenario 1:

Verkehrsdatenplattform für Drittbenutzer    

Interessierte Drittparteien wie Verkehrsingenieure oder Entwickler von Applikationen können über eine Web-Service-Schnittstelle online Daten beziehen, welche vom System öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Dabei geht es effektiv um Informationen zu aktuellen Verkehrsflüssen auf Kantonsstrassen. Es findet weder eine Aggregierung noch eine Speicherung der Daten für eine spätere Verwendung statt.

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Szenario 2:

Verkehrsdatenplattform für kantonale Benutzer und zugelassene Experten    

In dieser Ausprägung werden Daten von sämtlichen Messstellenarten zusammengezogen und auch für die spätere Verwendung gespeichert. Die Daten können sowohl aggregiert wie auch in originaler Form bezogen werden.

 

Nutzer dieses Szenarios sind verschiedene Mitarbeitende des Kantons wie Polizei, Verkehrsplanung, Tiefbauamt und weitere Experten.

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Szenario 3:

Verkehrsdatenplattform für die Open Data Traffic Plattform des ASTRA    

Mit dieser Ausprägung erfüllt die Verkehrsdatenplattform auch die Bedürfnisse des ASTRA sowie weiterer externer Stellen, welche regelmässige Verkehrsfluss-informationen für ihre eigenen Zwecke benötigen.

 

Das können sein:

  • Hersteller einer Traffic Management and Alerting Plattform
  • Anbieter einer Traffic Management Lösung für multimodalen Verkehr
  • Der Nationale Access Point Schweiz, der die Verkehrsdaten europaweit austauscht (befindet sich im Aufbau)

 

Grundlage dazu bildet die Open Data Plattform des ASTRA, welche von der VDP Plattform auf minütlicher Basis über eine standardisierte, sogenannte Datex II Schnittstelle, mit aggregierten Verkehrsinformationen beliefert wird.

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Das sind die Vorteile der Verkehrsdatenplattform

Die Lösung ist mandantenfähig. Sie kann für die online Messung des motorisierten Verkehrs auf Autobahnen, Kantons- und Gemeindestrassen eingesetzt werden.

 

Es besteht jederzeit Zugriff auf die aktuellen Informationen der an den Messstellen erfassten Fahrzeuge wie:

  • Länge des gemessenen Fahrzeugs
  • Gefahrene Geschwindigkeit
  • Fahrtrichtung
  • Fahrzeugklasse (PW, LWK – mit/ohne Anhänger, Motorrad, usw.)

Weitere Informationen werden auf der Plattform berechnet und helfen, die Auslastung der Strassen zu messen und diese Messwerte für zukünftige Planungen bereit zu stellen.

 

Die Anbindung der jeweiligen Messstellen und Einbindung in eine entsprechende, grafische Oberfläche, sind einfach konfigurierbar.

 

Da die Lösung als SaaS (Software as a Service) betrieben wird, ist keine Infrastruktur nötig. Die bestehenden Messstellen müssen lediglich über einen Zugang zum Internet verfügen.

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Sie wollen einfach Informationen beziehen, um Ihre bereits vorhandenen Verkehrsdaten mit denen der Nationalstrassen anzureichern?

Oft reicht es, eine Schnittstelle zu implementieren, um die gewünschten Informationen in Ihrer eignen Plattform zu integrieren und abzubilden.

 

Sagen Sie uns, was Sie benötigen.

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Sie wollen mehr über die Möglichkeiten mit Verkehrsdaten wissen?

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Kontakt

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Adrian Hutzli CEO Intersys

Adrian Hutzli

CEO

Monica Fiore

Account Managerin

Reto Gantenbein

Business Development