Wir entwickeln bei Intersys seit vielen Jahren individuelle Software und digitalisieren Geschäftsprozesse für unsere Kunden. Unser eigenes monatliches Management Reporting lief trotzdem lange über Excel.

Finanzzahlen vom Treuhänder, Arbeitszeiten aus der Zeiterfassung, Projektinformationen und unsere Sales Pipeline wurden jeden Monat zusammengeführt, kontrolliert und ausgewertet. Das funktionierte. Aber irgendwann mussten wir uns eingestehen: Der Schuster hatte tatsächlich nicht die besten Schuhe.

Die Daten waren da. Die gemeinsame Sicht fehlte.

Eigentlich hatten wir kein Datenproblem. Finanzzahlen, Arbeitszeiten, Projektbudgets und Verkaufschancen waren vorhanden – sie lagen einfach in unterschiedlichen Systemen.

Als CEO interessieren mich weniger die einzelnen Systeme als die Zusammenhänge:

  • Erreichen wir unser Jahresziel?
  • Reicht unsere aktuelle Sales Pipeline?
  • Wie entwickelt sich unsere Liquidität?
  • Was bedeutet zusätzliches Personal für unser Ergebnis?
  • Und was passiert, wenn sich grössere Aufträge verzögern?

Diese Fragen konnten wir auch früher beantworten. Aber zuerst mussten wir dafür Informationen zusammentragen und kontrollieren. Früher dauerte das jeden Monat mehrere Stunden, heute nur noch wenige Minuten.

Aufbereitung pro Monat, früher
Stunden
Aufbereitung pro Monat, heute
Minuten
gemeinsame Datenbasis für die Führung
1

Der grössere Gewinn liegt für mich aber nicht nur in der eingesparten Zeit. Wir sprechen in der Geschäftsleitung weniger darüber, welche Zahl stimmt, und mehr darüber, was sie bedeutet und welche Entscheidung wir daraus ableiten.

Management Cockpit von Intersys mit Kennzahlen zu Sales-Pipeline, Umsatz, EBIT, Unternehmensgewinn und Produktivität sowie einem Umsatz- und Gewinnverlauf (Beispieldaten, alle Zahlen fiktiv)
Unser Management Cockpit: Finanzen, Sales, Liquidität und Personal in einer Sicht (Beispieldaten, alle Zahlen fiktiv).

Daraus entstand unser Management Cockpit

Unser Ziel war nie, einfach ein weiteres Dashboard mit möglichst vielen Kennzahlen zu bauen. Wir wollten eine gemeinsame Datenbasis für die Führung unseres Unternehmens. Heute verbindet unser Management Cockpit Informationen aus Finanzbuchhaltung, Zeiterfassung, Sales, Liquidität und Personal in einer zentralen Plattform.

Der entscheidende Unterschied: Wir blicken nicht nur zurück. Ein klassischer Finanzbericht beantwortet die Frage «Was ist passiert?». Für die Führung interessiert mich mindestens genauso stark: «Was könnte passieren?» Deshalb können wir Szenarien durchspielen:

  • Was passiert, wenn wir zusätzliche Mitarbeitende einstellen?
  • Welche Auswirkungen hat eine Lohnanpassung?
  • Was verändert sich bei anderen Stundensätzen?
  • Wie entwickelt sich das Ergebnis bei einer schwächeren Sales Pipeline?
  • Was passiert mit der Liquidität, wenn sich grössere Projekte verschieben?

Solche Szenarien lassen sich simulieren, ohne die produktiven Daten zu verändern. Genau hier wird aus Reporting ein Führungsinstrument.

Eine Datenbasis. Unterschiedliche Sichten.

Eine gemeinsame Datenbasis bedeutet nicht, dass alle dieselben Informationen sehen müssen. Der Verwaltungsrat braucht eine andere Sicht als die Geschäftsleitung, ein Controller mehr Detailtiefe, Projektverantwortliche operative Kennzahlen. Und Mitarbeitende sollen nur jene Informationen sehen, die für sie relevant sind.

Deshalb ist das Cockpit rollenbasiert aufgebaut. Sensible Informationen wie Saläre oder detaillierte Kalkulationen bleiben geschützt.

Entwickelt für die Realität Schweizer KMU

Unser Cockpit entstand nicht aus einer theoretischen Produktidee, sondern aus unserem Alltag als Schweizer KMU: Treuhänder, Geschäftsleitung, Verwaltungsrat, Finanz- und Personaldaten – und der Anspruch, die Kontrolle über sensible Unternehmensdaten zu behalten. Deshalb verarbeiten wir unsere sensiblen Daten in unserer eigenen Infrastruktur.

Swissness bedeutet für mich dabei nicht einfach ein Schweizerkreuz im Marketing. Es bedeutet Datensouveränität, Pragmatismus und eine Lösung, die zur Realität Schweizer KMU passt.

Und dann entstand eine neue Frage

Unser Management Cockpit haben wir ursprünglich nur für uns selbst entwickelt, ohne Produktidee dahinter. Je länger wir damit arbeiten, desto stärker fragen wir uns: Wie viele andere Schweizer KMU stehen vor genau derselben Herausforderung? Die Daten sind vorhanden – was fehlt, ist häufig die gemeinsame Sicht darauf.

Es geht uns nicht darum, jedem Unternehmen dasselbe Dashboard zu verkaufen. Die relevanten Kennzahlen und Sichten unterscheiden sich je nach Branche, Unternehmen und Rolle. Das Grundprinzip bleibt jedoch gleich: bestehende Datenquellen verbinden und genau die Informationen bereitstellen, die für Entscheidungen wirklich relevant sind.

Unser Cockpit funktioniert heute für unsere eigenen Anforderungen. Wir behaupten bewusst noch nicht, dass daraus bereits die fertige Standardlösung für jedes KMU geworden ist. Genau das möchten wir jetzt gemeinsam mit dem Markt herausfinden.

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Wie erstellen Sie heute Ihr Management Reporting? Sind Finanzen, Sales, Projekte, Personal und Liquidität bereits miteinander verbunden? Oder gibt es auch bei Ihnen noch diese eine Excel-Datei, ohne die am Monatsende nichts läuft?